Inklusive Arbeit im Selbstverständnis

Projektstudie "Berufliche Teilhabe" - Inklusive Arbeit im Selbstverständnis

Der Begriff lnklusion wird in Abgrenzung zum Begriff Integration benutzt. Während Integration bedeutet, Menschen nachträglich einzugliedern, bedeutet Inklusion allgemein das Einbeziehen von Teilen in und zu einem Ganzen. Im Zusammenleben heißt das, die Teilhabe von Einzelnen an einer Gemeinschaft zu ermöglichen sowie die Barrieren für eine solche Teilhabe zu erkennen und aktiv zu beseitigen. Inklusion bedeutet daher vor allem, die in einer Gemeinschaft vorhandenen Formen von Vielfalt zu erkennen, wertzuschätzen und zu nutzen. Dazu bedarf es einer Förderung inklusiver Kulturen, Strukturen und Praktiken, in denen die Zielgruppe von Beginn an aktiv und gleichberechtigt in die Prozesse eingebunden wird. Inklusion als Leitidee eines Gemeinwesens, welches die Verschiedenheit von Menschen anerkennen und einbeziehen will, ist ein durchaus realistischer und realisierbarer Anspruch. Die Umsetzung von Inklusion braucht genauso wichtig wie Geld die Bereitschaft der Gesellschaft, sich auf Inklusion einzulassen und Inklusion zu leben. Inklusion ist auch eine Einstellung oder Haltung. Inklusive Arbeit bedarf angesichts der vernetzten Themenvielfalt einer intensiven Auseinandersetzung mit ganz zentralen Fragestellungen.