Design der Projektstudie

Projektstudie "Berufliche Teilhabe" - Design der Projektstudie

Im Fokus „Erwerbsarbeit – inklusive Arbeit" sind aus bezirklicher Perspektive im Rahmen der Machbarkeitsstudie u.a. Antworten auf folgende Fragestellungen zu erbringen: Welche Unterstützungsbedarfe haben auf lokaler Ebene Menschen mit Behinderung im Bereich der Erwerbsarbeit; wer sind die handelnden Experten im Bezirk; was braucht es aus Sicht der Betroffenen an neuen und zusätzlichen Angeboten und Strukturen; welche Expertise ist vorzuhalten; wie lassen sich personenzentrierten Hilfen durchsetzen, welche langfristigen Bedarfe lassen sich im Bereich der regionalen Wirtschaft ermitteln und welche Möglichkeiten gibt es, um gemeinsam mit der Wirtschaft geeigneten Arbeitsplätzen zu eruieren bzw. zu generieren. Und es geht fernab vom Werkstattgedanken auch um die Planung neuer langfristiger Arbeitsgelegenheiten für Menschen mit Behinderung, die nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können, bisher jedoch durch die vorhandenen Maßnahmen oder Angebote fallen. Die Studie soll also durch das Aufwerfen und Beantworten dieser Fragestellungen untersuchen, ob eine „Servicestelle für berufliche Teilhabe" ein geeignetes Instrument und eine sinnvolle Ergänzung der lokalen Angebotsstruktur wäre, die den Bezirk Marzahn-Hellersdorf als ein Gemeinwesen in der Größenordnung einer Kommune wie Braunschweig auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft unterstützend zu begleiten vermag. Die bezirkliche Servicestelle – in welcher örtlichen Konkretion auch immer – sollte in der Umsetzung als Instrument und Einrichtung verstanden werden, die etwa in einer räumlichen Dimensionierung von 600 qm 5 bis 6 Arbeitsplätzen und allen Nutzerbedürfnissen zu entsprechen hat, verkehrsgünstig gelegen in der Nachbarschaft zu bezirklichen Wachstums- und Entwicklungsgebieten, Expertise zu bestimmten Themen und darauf abgestimmte Dienstleistungen und Produkte handlungspraktisch und barrierearm für die Nutzer vorhält. Die Servicestelle müsste den aktuellen Forschungsstand, Informationen und Daten in nutzbarer Form bereitstellen und die wichtigsten Dokumente zu den ausgewiesenen Themengebieten sammeln. In dieser Hinsicht könnte eine solche Einrichtung aus Sicht der Antragsteller helfen, für Menschen mit Behinderung Hürden der Teilhabe abzubauen, Potenziale zu entdecken und zu entwickeln und würde gleichzeitig auch allen interessierten Bürgern im Bezirk offen stehen, die sich in dieser Thematik einbringen wollen/können.